Für lebendige Demokratie im Landkreis Ludwigslust
Das Projekt "Lola für Lulu" richtet sich gezielt an Mädchen und Frauen aus dem Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Das Ziel: Mädchen und Frauen sollen darin bestärkt werden, sich für lebendige Demokratie in ihrer Region einzusetzen.
Was wir tun
Die Praxiserfahrungen zeigen: Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, sind Frauen und Mädchen. Deshalb unterstützt "Lola für Lulu" genau diese Zielgruppe, also diejenigen Frauen und Mädchen, die sich bereits für Demokratie und gegen Rechtsextremismus in der Region stark machen.
"Lola für Lulu" spricht aber auch Frauen und Mädchen an, die sich bisher eher nicht für diesen Bereich interessiert haben. Das Projekt hilft ihnen, damit sie gemeinsam mit Gleichgesinnten aktiv werden können.
Viele Frauen und Mädchen aus dem Landkreis Ludwigslust möchten ihre Heimatregion verlassen. Wichtiges Ziel des Projektes: Gemeinsam mit diesen Frauen und Mädchen Wege und Alternativen entwickeln, um eine eigene Perspektive und Existenz im Landkreis Ludwigslust zu finden.
Demokratische Alternativen vor Ort aufzeigen
Die einzelnen Teilprojekte sollen Mädchen und Frauen für die Gefahren des Rechtsextremismus sensibilisieren und demokratische Alternativen vor Ort aufzeigen. Durch die inhaltliche Arbeit werden die Teilnehmerinnen befähigt, ihre eigenen Möglichkeiten und Ressourcen besser wahrzunehmen. Diese dann auch wirksam zu nutzen und auszubauen, darum geht es im Projekt "Lola für Lulu". Mädchen und Frauen sollen als starke Akteurinnen einer lebendigen und demokratischen Gesellschaft in ihrer Region mehr Einfluss nehmen.
Unsere Leitziele
"Lola für Lulu"...
... tritt für geschlechtergerechte demokratische Kultur im Landkreis Ludwigslust ein.
... engagiert sich dafür, dass Gender als Analyse-Kategorie für Rechtsextremismus etabliert wird.
... entwickelt Ergebnisse, die modellhaft zeigen, dass Geschlecht als Kategorie in der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus unabdingbar ist.