© Etienne Giradet

 

Ausstellungseröffnung

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung in der Hochschule Neubrandenburg

am 13.05.2019 ab 16 Uhr im Foyer der Hochschule

Nach Grußworten des Oberbürgermeisters Silvio Witt, des Rektors der Hochschule Prof. Gerd Teschke und der Prof.in für Sozialarbeitswissenschaft Claudia Steckelberg gibt es eine thematische Einführung in die Ausstellung und lokale Initiativen stellen sich vor. Im Anschluss laden wir zum gemeinsamen Austausch beim Buffet und zu einer kurzen Führung durch die Ausstellung ein.

 

Mittagsformat der denkBar Führung durch die Ausstellung von Jenny Linek und Claudia Steckelberg

am 14.05.19 ab 12 Uhr im Foyer der Hochschule

Das Mittagsformat der denkBar hat sich mittlerweile als Kommunikationsforum für Gleichstellungsthemen an der Hochschule etabliert. Hier können Mitglieder aller Statusgruppen der Hochschule bei einem kleinen Mittagsimbiss miteinander ins Gespräch kommen.
Einen Tag nach der Eröffnungsveranstaltung führen Prof.in Claudia Steckelberg und Jenny Linek interessierte Personen durch die Ausstellung, erläutern die Konzeption und präsentieren Hintergrundgeschichten zu einzelnen Exponaten.

 

„Sprache und Gewalt“ Ein Vortrag von Profex Drex Lann Hornscheidt

am 21.05.19 ab 17.30 Uhr im Theaterlabor der Hochschule

Wie gewaltig ist Sprache? Und bringt es etwas Sprache zu verändern? Was hat Sprache mit Gewalt zu tun und geht es, sich diskriminierungsfrei auszudrücken? Spielt Sprache überhaupt eine Rolle oder muss nicht erst die Realität sich verändern? In dem Vortrag mit aktiven Anteilen werden diese Fragen aufgegriffen und behandelt. Anhand von Beispielen und praktischen Übungen wird diskutiert, welche Rolle Sprache in der Welt und für einen respektvollen Umgang miteinander spielen kann.

 

„Nicht nur Mütter waren schwanger“ Lesung mit Alisa Tretau & Johanna Montanari

am 18.06.2019 ab 19 Uhr im SKBZ im Wiekhaus 18

„Nicht nur Mütter waren schwanger“ vereint persönlich geschilderte Erfahrungen mit Schwangerschaft, die im gesamtgesellschaftlichen Diskurs oft überhört werden: Es geht um unerfüllte und lesbische Kinderwünsche, um trans*männliche oder altersuntypische Schwangerschaften, genauso wie um Abtreibung und Fehlgeburt, Repro-Medizin, Pränataldiagnostik und vieles mehr. Es geht um Offenheit und die Selbstbestimmung im Umgang mit Kinderwünschen, Schwangerschaft und Eltern-Sein. Eine Lesung der Herausgeberin Alisa Tretau und der Autorin Johanna Montanari.

 

„Verfolgtes Begehren, späte Anerkennung: Das Gedenken an verfolgte Homosexuelle in Deutschland und Österreich“ Vortrag von Dr. Corinna Tomberger

am 25.06.19 um 17.30 Uhr im Foyer der Hochschule

1984 enthüllten die Homosexuellen Initiativen Österreichs in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen das weltweit erste Gedenkzeichen für die homosexuellen NS-Opfer. Dessen Inschrift „totgeschlagen, totgeschwiegen“ prangerte das anhaltende Schweigen über die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung an. Nahezu ein Vierteljahrhundert später wurde in Berlin das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen an die Öffentlichkeit übergeben; seine Errichtung hat der Deutsche Bundestag beschlossen. Diese Meilensteine des Gedenkens sind zugleich Wegmarken der homosexuellen Emanzipationsbewegungen. Wie der Vortrag zeigt, ist das bewegungspolitische Bemühen, die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung sichtbar zu machen, eng verbunden mit dem Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung in der Gegenwart.