Zu wenig Geld für einen Sprachkurs


„Lola für Lulu“ bittet um Spenden für Migranten

Aus verschiedensten Gründen kommen Menschen nach Deutschland. Die zehn Teilnehmerinnen des Sprachkurses „Deutsch für den Beruf“, der Anfang November an der Volkshochschule begonnen hat, haben einen humanitären Aufenthaltstitel, sind Spätaussiedler, haben deutsche Ehepartner oder sind aus politischen Gründen geflohen. Isabel Förster, Fachbereichsleiterin der Kreisvolkshochschule, hat die meisten der Frauen – unter ihnen eine Brückenbauingenieurin, eine Apothekerin und eine Grundschullehrerin – schon während des Integrationskurses begleitet und weiß: „Für sie ist der Sprachkurs die einzige Hoffnung, ihren Beruf ausüben zu können bzw. eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben.“ Den Teilnehmerinnen fällt es jedoch schwer, das Geld für den Kurs aufzubringen.

„Lola für Lulu“, ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung, das Chancengleichheit für Migrantinnen ermöglichen möchte, hat deshalb gemeinsam mit der Volkshochschule eine Spendenkampagne gestartet. „Integration geht uns alle an“, sagt die Stiftungsmitarbeiterin Anne-Rose Wergin, die mit dem Projekt ein Zeichen für Migranten setzen möchte. Wer Fragen hat oder den Kurs finanziell unterstützen möchte, kann sich unter 0160-7474019 an sie wenden.

(aus: Schweriner Volkszeitung, 1. Dezember 2008)


 

Zu wenig Geld für einen Sprachkurs