Das Projekt „Lola für Lulu“ wird während der gesamten Laufzeit evaluiert. Die Evaluation wird jährlich durch ein Team externer Forscherinnen durchgeführt. Hierzu gehören Gabi Elverich, Michaela Köttig und Johanna Sigl als Wissenschaftlerinnen, die in den Bereichen Evaluationsforschung, gendersensible Rechtsextremismusforschung und interpretative Sozialforschung ausgewiesen sind.
Die qualitative Evaluation versteht sich als wissenschaftliche Begleitforschung und folgt einem prozess- und ressourcenorientierten Ansatz. Im Zentrum der Evaluation stehen die Rekonstruktion des Projektverlaufes und die Frage nach den Potenzialen, Grenzen und besonderen Herausforderungen, die die Umsetzung der Ziele des Projekts beeinflussen. Die Evaluation ist partizipativ angelegt, ein wichtiger Grundsatz ist die kontinuierliche Rückkopplung der Ergebnisse an die Beteiligten. Dieser Ansatz formativer Evaluation nimmt die Weiterentwicklung der Ziel-, Konzept- und Umsetzungsebene im Prozessverlauf in den Blick und kann als Form strukturierter Praxisreflexion verstanden werden. Dies umfasst sowohl das Gesamtprojekt „Lola für Lulu“ als auch Einzelprojekte, die in diesem Rahmen realisiert werden. In die Evaluation werden die Mitarbeiterinnen des Projekts, KooperationsparterInnen und Projektbeteiligte einbezogen.
Die Datenerhebung ist multiperspektivisch und stützt sich methodisch sowohl auf Verfahren der rekonstruktiven Sozialforschung wie z.B. teilnehmende Beobachtungen, Einzelinterviews, Gruppendiskussionen und Dokumentenanalysen als auch auf Methoden der Bildungsarbeit, die in Reflexionsworkshops mit Beteiligten Anwendung finden.